Beschreibung des Laborparameters

Hohe Homocysteinspiegel im Blut werden mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einschließlich koronarer Herzkrankheit, Schlaganfall und peripherer arterieller Verschlusskrankheit, in Verbindung gebracht. Erhöhte Homocysteinwerte werden auch mit anderen Gesundheitszuständen wie Demenz, Alzheimer, Osteoporose und bestimmten Krebsarten in Verbindung gebracht.

Mehrere Faktoren können zu einem erhöhten Homocysteinspiegel beitragen, darunter:

Mangelernährung: Eine unzureichende Zufuhr von Vitaminen wie Folsäure, Vitamin B12 und Vitamin B6 kann die Fähigkeit des Körpers beeinträchtigen, Homocystein zu verstoffwechseln. Genetische Faktoren: Bestimmte genetische Variationen können die am Homocysteinstoffwechsel beteiligten Enzyme beeinflussen und zu höheren Homocysteinspiegeln im Blut führen. Erkrankungen: Erkrankungen wie chronische Nierenerkrankungen, Hypothyreose und Psoriasis können den Homocysteinspiegel erhöhen. Lebensstilfaktoren: Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und eine sitzende Lebensweise können ebenfalls zu einem erhöhten Homocysteinspiegel beitragen.

Die Messung des Homocysteinspiegels im Blut kann durch einen einfachen Bluttest erfolgen.

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